News 02/2003
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News
PRÄVENTION VON PROSTATAKREBS
SCHNITZEL ODER SCHWEINSBRATEN,
ODER DOCH SOJALEIBCHEN?
In letzter Zeit konnte durch mehrere Studien bewiesen werden, dass durch bestimmte
Ernährungsgewohnheiten das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen beeinflussbar ist.
Seit vielen Jahren ist bekannt, dass die Häufigkeit von Prostatakrebserkrankungen in verschiedenen
Ländern höchst unterschiedlich ist: hier spielen offenbar der Fettgehalt und die Zusammensetzung
der Nahrung, die Umwelt und die Lebensgewohnheiten (Life-Style) eine entscheidende Rolle.
Es zeigte sich, dass durch vermehrte Zufuhr von Phytoöstrogenen, Selen und die Vitamine A und E
das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken und bis zu 60% vermindert werden kann.
Es kann somit selbst eine Risikominderung betrieben werden:
Der Anteil an Obst(bis 5 Portionen täglich-eine Empfehlung der FDA(Food and Drug Administration-USA)),
Gemüse und Getreideprodukte sowie Fischölen und Linolsäure sollte deutlich zunehmen.
Tierische Fette und Proteine sollten dagegen nur in geringen Mengen zugeführt werden.
Nur durch langjährigen und konsequente Änderung unserer Lebensgewohnheiten kann es in den
nächsten Jahrzehnten zu einer Verminderung der Krebshäufigkeit kommen.
Bis dahin bleibt nur die Möglichkeit der Vorsorge und Früherkennung, um selbst den Verlauf einer
möglichen Prostatakrebserkrankung zu beeinflussen.
Dies ist durch eine
jährliche Untersuchung beim Urologen einfach zu erreichen!
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