Vasektomie
Kinderurologie
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PSA
Prostatektomie
Andropause
Endoskopie
Ultraschall
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Spezialist für
Kinderurologie
Zahlreiche urologische Erkrankungen treten im Kleinkindesalter auf:
- Harnwegsinfekte
- Enuresis (Bettnäßen)
- Kryptorchismus(Hodenhochstand)
- Phimose (Vorhautveränderung)
- Reflux, Dilatation des oberen Harntrakts
- Mißbildungen
Da viele dieser Erkrankungen Folgeschäden und Entwicklungsstörungen verursachen müssen
diese frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Dies ist nur durch optimale Zusammenarbeit von Kinderärzten, Hausärzten und Urologen möglich
Harnwegsinfekte
Man unterscheidet zwischen asymptomatischer Bakteriurie (Bakterien im Harn ohne Symptome),
Cystitis(Blasenentzündung) mit irritativen Symptomen, jedoch ohne Fieber und der
akuten Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung) mit Allgemeinsymtomen (Fieber, Appetitlosigkeit,
Schwäche,....).
Die Diagnose wird durch chemische und mikrobiologische Harnanalyse, klinische Untersuchung,
und Ultraschalluntersuchung gestellt. Unbedingt müssen eventuell vorhandene Harnstauungen im
oberen Harntrakt,
Steine, Nierenform und Größe, Blasenwanddurchmesser und Restharn sonographisch untersucht werden.
Eine entsprechende Therapie und event. weitere Abklärung muß dann vom Facharzt eingeleitet werden.
Enuresis
Man unterscheidet das nächtliche Einnäßen von der kindlichen Dranginkontinenz, dabei kommt es auch
tagsüber zu Inkontinenzepisoden. Bei der Enuresis kommt es aufgrund zu großer Harnmengen in der Nacht
zum Harnverlust. Als Ursache liegt eine noch nicht ausgereifte Tag-Nacht Steuerung der Harnproduktion
vor.
Das dafür verantworliche Hormon ADH (Antidiuretisches Hormon) wird in zu geringen Mengen produziert.
Auch bei dieser Erkrankung muß zunächst eine fachärztliche Untersuchung die Diagnose sichern, dann kann
eine gezielte Therapie begonnen werden.
Kryptorchismus(Hodenhochstand)
Bei ca.2% aller 2 jährigen Knaben liegt ein ein- oder beidseitiger Hodenhochstand vor.
Beim Gleithoden ist der Samenstrang zu kurz angelegt, der Hoden kann zwar in den Hodensack verlagert
werden, gleitet aber wieder in die Leiste zurück.
Der Pendelhoden ist im Gegensatz dazu durch eine überentwickelte Muskulatur des Samenstrangs verursacht.
Der betroffene Hoden wird dadurch manchmal in die Leiste gezogen.
Durch Sonogaphie und event.MRI (Magnetresonanztomographie) können auch nicht tastbare Hoden gefunden
und auch entsprechend behandelt werden.
Ziel jeder Therapie muß die entsprechende Lage des Hodens im Hodensack sein, sie sollte auch
vor dem 2.Geburtstag des Kindes beendet sein. Danach kommt es bereits bei 50% der Kinder zu irreversiblen
Gewebsschäden des Hodens.
Phimose
In den ersten 3 Lebensjahren sollte eine Vorhautverengung nur bei ausgeprägten Beschwerden und
rezidiverenden Entzündungen operativ saniert werden.Beim Schuleintritt leiden ca.8% aller Knaben
an einer Phimose.
Oft handelt es sich um Verwachsungen des inneren Vorhautblattes mit der Eichel, diese können
im Rahmen einer lokalen Betäubung (mit "Zaubersalbe") in der Ordination gelöst werden, echte Phimosen
köne jedoch nur durch eine Operation behoben werden.
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