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Spezialist für
PSA - Prostata spezifisches Antigen
Das PSA ist ein Glykoprotein, welches im Prostatagewebe gebildet wird, und dient
der Verflüssigung des Ejakulates. Es kann im Blut nachgewiesen werden und ist
bei der Prostatahyperplasie und dem Prostatacarcinom erhöht.
PSA kann vom Urologen zur Vorsorgeuntersuchung (in Kombination mit Prostata-Abtastung
und transrektalem Ultraschall) eingesetzt werden, die alleinige Blutabnahme reicht jedoch
nicht zur Krebsvorsorge.
Als obere Grenzwerte werden heute vor allem die alterskorrigierten Werte benutzt:
40-49 Jahre: -2,5ng/ml
50-59 Jahre: -3,5ng/ml
60-69 Jahre: -4,5ng/ml
über 70 Jahre: -6,5ng/ml
Weiters müssen auch der PSA-Verlauf und zahlreiche andere Faktoren genau beachtet werden:
Prostatgröße, Erkrankungen, Infekte, Medikamente,...
So kann zum Beispiel bei einem 52 jährigen Mann mit PSA 3,0ng/ml eine Prostatabiopsie nötig
sein, jedoch bei einem 60 jährigen mit PSA 6,0ng/ml unter Umständen noch nicht.
Diese Entscheidung kann jedoch nur Ihr Urologe treffen.
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